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Volle Solidarität mit ver.di, GEW und allen Beschäftigten in der Tarifrunde der Länder

Die Linke Saar erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder und sichert den Gewerkschaften ver.di und GEW ihre volle Rückendeckung für die laufende Tarifrunde zu. Die Forderungen der Beschäftigten sind nicht nur angemessen, sondern dringend notwendig, um den öffentlichen Dienst zu stärken und den explodierenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken.
Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Einkommen um 7 % – mindestens jedoch 300 € monatlich, um die reale Kaufkraft der rund 2,6 Millionen Beschäftigten wiederherzustellen und faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Für Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten verlangen sie 200 € mehr im Monat. Darüber hinaus gehören die z.B Weiterentwicklung der Lehrkräfte-Entgeltordnung und ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte zu den zentralen Forderungen.

"Diese Forderungen sind ein Ausdruck der berechtigten Anliegen der Menschen, die tagtäglich für unsere Gesellschaft arbeiten und Verantwortung tragen. Ihre Arbeit macht Bildung, Betreuung und Verwaltung erst möglich, und sie muss angemessen gewürdigt werden", so Dennis Kundrus, stellvertretender Vorsitzender.

Es ist nicht länger hinnehmbar, dass die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sich mit einer Blockadehaltung gegen diese Forderungen stellt und bislang kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat. Ein öffentlicher Dienst, der zukunftsfähig sein soll, braucht armutsfeste Bezahlung, verlässliche Arbeitsbedingungen und Perspektiven für Nachwuchskräfte.

„Profis brauchen mehr. Wer Fachkräfte halten und gewinnen will, darf die Beschäftigten nicht länger abspeisen. Wir stehen fest an der Seite der Streikenden und unterstützen die Arbeitskämpfe ausdrücklich“, so Kundrus.

Den Wirtschaftsstandort Saar endlich wieder stärken

Die saarländische Linke sieht die aktuellen Transformationsprozesse, vom Kohleausstieg bis zum Wandel der Autoindustrie, als große Herausforderung. Während andere Parteien vor allem vage Antworten, Flächenverbrauch ohne klaren Entwicklungsplan und keine langfristige Arbeitsplatzsicherung bieten, fordert die Linke eine sozial und ökologisch nachhaltige Neuausrichtung. Zukunftsindustrien sollen gezielt in die Region geholt und lokale sowie mittelständische Unternehmen gestärkt werden, statt auf große Konzerne zu setzen. Zudem braucht es umfassende Bürgerbeteiligung. Die Transformation des Saarlands muss im Interesse der Menschen erfolgen – ohne soziale oder ökologische Abstriche.

Pressemitteilungen

Die neue Analyse zum massiven Sanierungsstau bei Immobilien im Saarland ist ein alarmierendes Signal und offenbart eine umwelt- und wohnpolitische Katastrophe mit Ansage. „Wenn in einzelnen Landkreisen über 70 Prozent der angebotenen Wohnimmobilien in den schlechtesten Energieeffizienzklassen liegen, dann ist das nicht nur ein klimapolitisches und… Weiterlesen

Florian Spaniol: „Wer aus Fehlern nichts lernt, gefährdet die Demokratie“ Anlässlich der geplanten Neufassung des saarländischen Verfassungsschutzgesetzes kritisiert Die Linke Saar die vorgesehenen Ausweitungen der Befugnisse der Behörde scharf. Der Landesvorsitzende der Linken Saar, Florian Spaniol, erklärt dazu: „Seit Jahrzehnten hat der… Weiterlesen

Die Eskalation der Gewalt in Nordostsyrien und die Angriffe auf die kurdische Selbstverwaltung in Rojava haben auch im Saarland tausende Menschen mobilisiert. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Demonstrationen, auf denen deutlich wurde: Die Solidarität mit den Kurdinnen und Kurden, sowie mit allen von Krieg und Vertreibung Betroffenen ist… Weiterlesen