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Die Linke Saar: NVG-Skandal lückenlos aufklären – Abwahlantrag gegen Aumann notwendig

Die Linke Saar: NVG-Skandal lückenlos aufklären – Abwahlantrag gegen Aumann notwendig

Die Linke Saar fordert angesichts der anhaltenden Vorwürfe im Zusammenhang mit der Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG) politische Konsequenzen. Cornelia Kreuter, stellvertretende Landesvorsitzende der Linken Saar und stellvertretende Kreisvorsitzende in Neunkirchen, erklärt: „Politik darf sich nicht einmal dem Verdacht der Korruption aussetzen. Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass öffentliche Ämter verantwortungsvoll und transparent ausgeübt werden. Angesichts der Vorgänge ist ein Abwahlantrag gegen Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) notwendig. Das ist keine Vorverurteilung, sondern eine Frage politischer Verantwortung.“

Die Linke Saar fordert, dass Thema im Landtag auf den Tisch zu bringen. Ein Untersuchungsausschuss des saarländischen Landtags soll sämtliche Vorgänge rund um die NVG umfassend aufarbeiten. Geldflüsse, mögliche persönliche Vorteile, Kontrollversagen und die Verantwortung der beteiligten politischen Akteure müssen offengelegt werden. „Wir wollen wissen, wer was wusste, wer Verantwortung trägt und wie solche Vorgänge möglich waren“, so Kreuter.

Für Die Linke Saar darf die Aufarbeitung nicht bei der Feststellung von Missständen enden. Es braucht klare Verantwortlichkeiten, wirksame Kontrollen und politische Konsequenzen. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Transparenz. Wer politische Verantwortung trägt, muss sich den offenen Fragen stellen. Nur durch konsequente Aufklärung und nachvollziehbare Konsequenzen kann verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden“, betont Kreuter.
 

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