Bildungskrise beenden!

Gute Bildung für alle

Die Linke setzt sich im Saarland für eine Bildungspolitik ein, die allen Menschen gleiche Chancen bietet. Schulen sollen umfassend saniert und modern ausgestattet werden, damit Kinder und Jugendliche in einer guten Lernumgebung lernen können. Gleichzeitig soll der Leistungsdruck im Bildungssystem reduziert und längeres gemeinsames Lernen durch die Stärkung der Gemeinschaftsschulen ermöglicht werden.

Ein zentrales Ziel ist ein vollständig kostenfreier Zugang zu Bildung – von der Kita bis zum Masterstudium. Hochschulen im Saarland sollen beste Studienbedingungen bieten. Dazu gehört auch ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV-Stud), damit studentische Arbeit fair bezahlt und abgesichert wird.

Darüber hinaus braucht das Bildungssystem deutlich mehr Personal. In Kitas und Schulen sollen bessere Arbeitsbedingungen geschaffen und mehr Fachkräfte eingestellt werden, um kleinere Klassen, bessere Betreuung und individuelle Förderung zu ermöglichen. Schulen sollen stärker durch multiprofessionelle Teams unterstützt werden, etwa durch Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte und weitere Unterstützungsangebote. Auch eine bessere Bezahlung und Entlastung der Beschäftigten im Bildungsbereich ist notwendig, um den Beruf attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unsere Themen

Unsere Vision: Demokratischer Sozialismus

Das Recht auf ein gutes Leben für alle!


Unsere Vision eines demokratischen Sozialismus im Saarland knüpft an das Versprechen von „Wohlstand für alle“ an – aber wir denken es weiter! Für uns bedeutet demokratischer Sozialismus, dass die Wirtschaft den Menschen dient und nicht umgekehrt. Reichtum, der gemeinsam erarbeitet wird, muss auch allen zugutekommen. Ein gutes Leben mit sozialer Sicherheit, Zeit, Gesundheit, Bildung und bezahlbarem Wohnen ist kein Privileg, sondern ein Recht. Politik darf sich nicht heraushalten, sondern muss aktiv gestalten und zwar im Interesse der Vielen.

Demokratischer Sozialismus heißt für uns: Demokratie endet nicht am Werkstor. Beschäftigte sollen mitbestimmen, wenn es um Investitionen, Produktion und Arbeitsbedingungen geht. Öffentliche Daseinsvorsorge – von Krankenhäusern über Wohnraum bis zur Energieversorgung – gehört in öffentliche Hand und unter demokratische Kontrolle. Wir setzen auf starke Kommunen, transparente Entscheidungen und echte Beteiligung der Menschen vor Ort. So schaffen wir Vertrauen und holen Politik zurück ins Leben der Menschen.

Unsere Vision verbindet soziale mit ökologischer Verantwortung. Der notwendige Umbau von Industrie und Infrastruktur darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden. Klimaschutz und gute Arbeit gehören zusammen. Das Land investiert gezielt in Zukunftsindustrien, sichert Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass der Wandel planbar und gerecht verläuft. Demokratischer Sozialismus bedeutet, Fortschritt so zu organisieren, dass niemand zurückgelassen wird.

Schließlich ist demokratischer Sozialismus für uns auch eine kulturelle und gesellschaftliche Aufgabe. Wir stehen für Solidarität statt Konkurrenz, für Gleichwertigkeit statt Ausgrenzung und für eine klare Haltung gegen Rechts. Eine Gesellschaft, die ihre Ressourcen nach den Bedürfnissen der Menschen verteilt und ihre Vielfalt als Stärke begreift, schafft Zusammenhalt und Hoffnung. Unsere Vision ist ein Saarland, das sich kümmert – demokratisch, sozial und solidarisch.

Wohnen bezahlbar machen

Wohnen

Eine gute Wohnung für jeden sollte in unserem reichen Land selbstverständlich sein.

Doch die Mieten sind in vielen Städten explodiert. Die Einkommen sind nicht im gleichen Maße gestiegen. Wohnungen werden immer häufiger Spekulationsobjekt und sind für viele Menschen kaum noch bezahlbar. Wir brauchen einen grundlegenden Richtungswechsel: Einen bundesweiten Mietendeckel und sozialen Wohnungsbau, der dauerhaft bezahlbar bleibt. Wohnungen sind das Zuhause von Menschen, keine Geldanlage.

Klimaschutz gerecht und sozial

Klimagerechtigkeit

Wir spüren schon jetzt die dramatische Veränderung des Klimas. Waldbrände, Wassermangel, Dürren und Hitzesommer werden Normalität. Die Art und Weise, wie wir wirtschaften und leben, muss sich ändern. Die Bedürfnisse der Menschen und unser Überleben auf dem Planeten müssen an erster Stelle stehen. Obwohl die Grenzen des fossilen Kapitalismus erreicht sind, halten die Konzerne an ihrer Wirtschaftsweise fest, um ihr Geschäftsmodell und ihre Profite zu schützen. Einige wenige Großvermögende werden dadurch immer reicher, indem sie andere für sich arbeiten lassen und das Klima anheizen.

Viele Menschen fühlen sich von der verfehlten Politik der Regierung der letzten Jahre im Stich gelassen. Rechte Politiker*innen versuchen, damit Stimmung gegen den Klimaschutz zu machen. Aber die Energiepreise sind nicht wegen des Klimaschutzes gestiegen, sondern weil die Energiekonzerne eine Möglichkeit gesehen haben, im Krieg Extraprofite einzufahren.

Wir wollen eine Wirtschaftspolitik für die Mehrheit, die die Voraussetzungen für breiten gesellschaftlichen Wohlstand schafft und Superreiche stärker in die Verantwortung nimmt.Eine ökologische Energie- und Wärmewende, der sozialökologische Umbau der Industrie und Wirtschaft kann nur gelingen, wenn sie sozial gerecht, demokratisch und solidarisch erfolgen. 

Gute Arbeit statt Billiglohn!

Arbeit

Arbeit umverteilen – Zeit gewinnen.
Produktivitätsgewinne durch Digitalisierung müssen allen zugutekommen. Das Saarland soll Modellregion für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich werden. Weniger Erwerbsarbeit heißt mehr Zeit für Familie, Pflege, Bildung und Engagement. Die Landesholding koordiniert Pilotprojekte im öffentlichen Bereich und sichert Mitbestimmung bei der Umsetzung. Arbeitszeitverkürzung verteilt Arbeit gerecht und macht Transformation sozial.

Industrie demokratisch und klimafreundlich umbauen.
Energie, Mobilität und Schlüsselindustrien gehören in öffentliche oder genossenschaftliche Hand. Tarifbindung, Beschäftigungssicherung und Qualifizierung sind Voraussetzung jeder Förderung. Ein Transformationsfonds begleitet den Strukturwandel, ein gedeckelter Industriestrompreis schützt Standorte und Klima. Ziel ist eine sozial-ökologische Industriepolitik mit echter Wirtschaftsdemokratie.

Gute-Arbeit-Land statt Billiglohnmodell.
Öffentliche Aufträge gibt es nur mit Tarifbindung und fairen Löhnen – transparent kontrolliert durch ein Tarifregister. Schluss mit Befristung, Leiharbeit und Niedriglohn. Eine Ausbildungsplatzumlage, höhere Ausbildungsvergütungen, sanktionsfreie Grundsicherung und starke Mitbestimmung sichern Perspektiven. Gute Arbeit, soziale Sicherheit und demokratische Rechte für alle – das ist unser Weg für ein solidarisches Saarland.

Nie wieder ist jetzt!

Gegen jeden Antisemitismus

Antisemitismus ist ein tief verwurzeltes gesellschaftliches Problem, das konsequent bekämpft werden muss – unabhängig davon, aus welchem Milieu er stammt. Betroffene müssen ernst genommen, geschützt und unterstützt werden, während antisemitische Gruppen keine Plattform erhalten dürfen. Aufklärungs- und Präventionsprojekte sowie Bildungsarbeit in Schulen sollen Vorurteile abbauen und die Bedeutung jüdischen Lebens vermitteln. Lehrkräfte brauchen regelmäßige Fortbildungen, und Schulen sollen bei der Umsetzung von Gedenkstättenbesuchen unterstützt werden. 

Gleichzeitig ist eine kritische und nachhaltige Erinnerungs- und Gedenkkultur im Saarland notwendig: neue Lern- und Gedenkorte, die Einbindung jüdischer Gemeinden und die Förderung von Initiativen, die Erinnerung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe stärken, sind zentrale Bausteine einer demokratischen Gesellschaft.

Schluss mit teuer!

Preissteigerungen

Lebensmittel, Heizen, Nebenkosten, der Weg zur Arbeit – alles wird teurer

Deutschland wird sozial immer ungerechter. Das Leben für die Mehrheit immer teurer. Die Preisexplosion der letzten fünf Jahre hat besonders Menschen mit niedrigen und mittlerem Einkommen getroffen. Sie müssen einen großen Teil ihres Einkommens für Wohnen, Energie und Lebensmittel ausgeben. Hier sind die Preise am meisten gestiegen: Im Vergleich zum Jahr 2020 sind Lebensmittel über 30 Prozent teurer geworden, Haushaltsenergie um fast 50 Prozent.

Die Merz-Regierung tut nichts dagegen. Im Koalitionsvertrag wurden uns noch niedrigere Energiekosten versprochen. Die gibt es jetzt nur für die großen Konzerne. Doch Preise sind nicht naturgegeben. Wir wollen Preise, da wo nötig, regulieren und begrenzen, damit die Konzerne nicht beliebig ihre Profite erhöhen können. Das gilt nicht nur für die Miete, sondern auch für Energie und Lebensmittel. Niemand soll am Ende des Monats mehr Angst vor dem Einkauf haben. Willkürliche Preiserhöhungen darf es bei unseren grundlegenden Bedürfnissen nicht mehr geben.

Bus und Bahn ausbauen

Mobilität

Wir führen das 9-Euro-Ticket wieder ein und machen den öffentlichen Nahverkehr langfristig komplett kostenfrei.

Gleichzeitig investieren wir so viel wie nur möglich in den Ausbau von Bus und Bahn, damit auf dem Land alle eine sinnvolle Anbindung bekommen und in den Städten niemand mehr auf ein eigenes Auto angewiesen ist. Diese gesamtgesellschaftliche Anstrengung ist nicht nur gut für Klima, Umwelt und Lebensqualität, sie schafft auch neue, zukunftsfeste Arbeitsmöglichkeiten in nachhaltigen Industriebranchen. Das notwendige Geld bekommen wir durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen und die Wiedereinführung der Vermögensteuer.

Gesundheit ist keine Ware!

Gesundheit und Pflege

Gesundheit ist ein Grundrecht und darf nicht vom Wohnort oder Einkommen abhängen. Im Saarland fehlen Hausärzt:innen, Facharzttermine dauern lange, und Kliniken stehen vielerorts vor dem Kollaps. 

Ein Landesklinikverbund soll alle saarländischen Krankenhäuser unter öffentlicher Trägerschaft vernetzen, alle Standorte erhalten und die Grundversorgung sichern. Spezialisierungen werden gebündelt, Doppelstrukturen abgebaut und ambulante, stationäre, rehabilitative und geriatrische Angebote bedarfsgerecht geplant. Entscheidungen zu Standorten, Leistungen und Personal erfolgen transparent und demokratisch mit Beteiligung von Belegschaften, Aufsichtsräten und Gewerkschaften.

Die Pflege im Saarland muss stärker öffentlich getragen, fair bezahlt und gut finanziert werden. Verbindliche Mindestpersonalbesetzungen, flächendeckende Tarifverträge und einheitliche Ausbildungsstandards sichern Qualität und entlasten Pflegekräfte. Pflegende Angehörige sollen durch Landesleistungen unterstützt, psychische Belastungen reduziert und Überlastung verhindert werden. So wird eine fachgerechte, menschliche und sichere Versorgung für alle gewährleistet.

Um die Versorgung dauerhaft zu sichern, sollen Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitszentren umfassend mitbestimmen. Paritätisch besetzte Aufsichtsräte, regelmäßige Beteiligung der Belegschaften und transparente Strukturen stärken Mitbestimmung und Qualität. Eine Landesholding übernimmt die Verantwortung für den Verbund, betreibt Pflegeeinrichtungen und ermöglicht die Anstellung privater Pflegepersonen beim Land. Kirchliches Arbeitsrecht, das Mitbestimmung einschränkt, soll abgeschafft werden, damit Gesundheitsversorgung solidarisch, flächendeckend und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

 

Immer sozial, immer an eurer Seite!

Kampf gegen Armut

Die Linke Saar fordert einen verbindlichen, ressortübergreifenden Landesaktionsplan gegen Armut. 

Mit 16,5 Prozent Armutsquote und besonders hoher Kinderarmut besteht akuter Handlungsbedarf. Jedes vierte Kind wächst in Armut auf – mit direkten Folgen für Gesundheit, Bildung und Teilhabe. Deshalb wollen wir kostenlose Verpflegung in Kitas und Schulen, kostenfreie Bildungs- und Freizeitangebote, eine ergänzende Kindergrundsicherung auf Landesebene sowie gezielte Unterstützung für Alleinerziehende und einkommensarme Familien.

Armut endet nicht im Kindesalter. Niedrige Renten, wachsende Altersarmut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit sowie Drogenarmut zeigen den sozialen Handlungsdruck. Wir setzen auf armutsfeste, sanktionsfreie Sozialleistungen, eine landesweite SozialCard für Teilhabe, einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt und konsequente Housing-First-Programme. In der Drogenpolitik stehen Prävention, Entkriminalisierung, niedrigschwellige Hilfen und Gesundheitsschutz im Mittelpunkt statt Ausgrenzung.

Zusammengefasst steht der Landesaktionsplan für eine Politik, die Armut nicht verwaltet, sondern wirksam bekämpft. Mit klaren Zielen, verbindlichen Maßnahmen und regelmäßiger Berichterstattung wollen wir Kinder- und Altersarmut zurückdrängen, soziale Teilhabe sichern und Wohnungslosigkeit überwinden. Für ein solidarisches Saarland, in dem Würde und soziale Sicherheit für alle garantiert sind.

Für den Frieden!

Antimilitarismus


Für Die Linke Saar gehört eine wirklich demokratische Gesellschaft untrennbar zu Frieden, Abrüstung und ziviler Konfliktlösung. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass das Saarland eine Friedensregion wird, in der öffentliche Gelder in Bildung, Gesundheit, nachhaltige Technologien und soziale Infrastruktur fließen, statt in Aufrüstung und Rüstungsproduktion. Militarisierung und militärische Übungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Menschen vor Ort, deshalb fordern wir transparente Kontrolle, strikte Einschränkungen für Werbung der Bundeswehr und die Förderung zivilgesellschaftlicher Friedensinitiativen. 

Forschung und Lehre sollen ausschließlich zivilen und gesellschaftlich verantwortbaren Zwecken dienen, Zivilklauseln stärken die demokratische Kontrolle. Wir wollen das Saarland sichtbar als Friedensregion gestalten, unter anderem durch Gedenk- und Erinnerungsarbeit, die den Frieden, antifaschistische Werte und zivile Perspektiven in den Mittelpunkt stellt.

Sozial und ökologisch umbauen!

Wirtschaft

Wir wollen eine Wirtschaft, in der die Bedürfnisse von allen Menschen sozial und ökologisch gerecht erfüllt werden, mit guten Löhnen für alle.

Wir stehen für eine grundlegende Wirtschaftswende: Sozial und ökologisch. Dafür ist es notwendig, die wirtschaftlichen Entscheidungen stärker politisch zu steuern. Die Bundesregierung – und die Europäische Union – arbeiten vor allem mit Anreizen: Sie geben Steuergelder und Kredite an Unternehmen und reduzieren Steuern. Das reicht nicht aus: Die Klimaziele, die sich die Bundesregierung selbst gesetzt hat, werden verfehlt. Die Ungleichheit wächst. Wo es zu wirtschaftlichem Umbau kommt, wird er oft auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen: Wenn Betriebe oder ganze Sektoren schließen, wenn Produktion ins Ausland verlagert wird. Die Automobilkonzerne z.B. bauen immer größere Autos, es werden mehr Treibhausgase ausgestoßen. Der Verkehrssektor ist mit Blick auf die Klimaziele ein Totalausfall.

Es braucht eine Wirtschaftswende: Weg vom fossilen Kapitalismus, weg von Niedriglohn und Billigkonkurrenz. Hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft für alle: Mit mehr Schiene, Bus und Bahn, statt E-Autos für alle. Mit mehr Grenzen für den Markt: Gesundheit, Pflege, Bildung und Erziehung sind nicht für private Profite da. Sie müssen für alle gleich gut funktionieren und gehören in die öffentliche Hand. Mit mehr nachhaltiger Produktion in regionalen Kreisläufen.

Eine Wirtschaft, in der demokratisch entschieden wird, was produziert wird und wie – die nicht von den Profitinteressen der Konzerne bestimmt wird. Eine Wirtschaft, die allen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und gut für Klimaschutz ist.

Alerta, alerta, antifascista!

Antifaschismus

Antifaschismus ist für Die Linke Saar keine passive Erinnerung, sondern eine aktive Verpflichtung. Es geht darum, gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit einzutreten und gesellschaftliche Bedingungen zu verändern, die Diskriminierung und Hass ermöglichen. Solidarität ist dabei der stärkste Schutz gegen soziale Spaltung, Rechtspopulismus und autoritäre Tendenzen. Ein soziales, solidarisches Saarland ist die Grundlage, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und historische Lehren wirksam umzusetzen.

Rechter Terror, Neonazi-Netzwerke und extrem rechte Strukturen müssen konsequent bekämpft werden. Dazu gehören die Schließung rechter Treffpunkte, die Aufklärung von Finanzströmen, spezialisierte Ermittlungsstrukturen und besserer Opferschutz. Die Linke Saar unterstützt antifaschistische Initiativen, fördert zivilgesellschaftliche und gewerkschaftliche Organisationen und setzt sich für demokratische Kontrolle und Schutz der Beschäftigten vor rechter Propaganda ein. Jede Form von rechter Gewalt und Ideologie darf keinen Rückzugsraum im Saarland erhalten.

Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und autoritäre religiöse Ideologien wie Islamismus erfordern systematisches Handeln: Aufbau einer Forschungsgruppe zu Antisemitismus, verpflichtende Schulungen für Polizei, Justiz und Verwaltung, unabhängige Antidiskriminierungsstrukturen, Förderung jüdischer, migrantischer und Sinti- und Roma-Gemeinschaften sowie kritische Bildungs- und Gedenkarbeit. Schulen, Bildungsträger und Initiativen müssen dauerhaft finanziell und logistisch unterstützt werden, um Prävention, Aufklärung und Empowerment sicherzustellen.

Zusammenfassend fordert Die Linke Saar eine konsequente Bekämpfung von Faschismus, Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Antifaschismus bedeutet aktive Mitbestimmung, gesellschaftliche Transformation und den Aufbau solidarischer Strukturen. Zentral sind Bildung, Gedenkarbeit, Förderung betroffener Communities, unabhängige Antidiskriminierungsstellen und präventive Maßnahmen gegen autoritäre Ideologien. Nur so kann ein demokratisches, gerechtes und solidarisches Saarland entstehen, das Hass und Ausgrenzung dauerhaft entgegenwirkt.

Feminismus leben!

Frauen- und Queerpolitik

Feminismus ist für Die Linke Saar Grundlage einer gerechten Politik. 

Frauen und queere Menschen sind weiterhin von Gewalt, Diskriminierung und Armut betroffen. Deshalb muss Gleichstellung verbindlich in allen Landesentscheidungen verankert werden – mit echter Selbstbestimmung, sozialer Sicherheit und konsequentem Schutz vor patriarchalen Strukturen.

Gewaltschutz braucht flächendeckende, dauerhaft finanzierte Frauenhäuser und Beratungsstellen, sichere öffentliche Räume und klare Prävention gegen sexuelle Belästigung. Kostenfreie Verhütungsmittel und Menstruationsartikel sowie ein sicherer, wohnortnaher Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Reproduktive Rechte sind Menschenrechte.

Gleiche Rechte heißen auch gleiche Löhne und gleiche Chancen. Das Land muss Lohndiskriminierung bekämpfen, Frauen- und Queerarmut gezielt reduzieren und Bildung, Betreuung und Arbeitsmarktpolitik geschlechtergerecht gestalten – unter besonderer Berücksichtigung von Mehrfachdiskriminierung.

Feminismus heißt Schutz, Teilhabe und Sichtbarkeit. Wir stärken feministische und queere Initiativen, fördern CSDs und machen den 8. März zum Feiertag. Unser Ziel: ein Saarland, das Gleichstellung nicht verwaltet, sondern durchsetzt.

Starke Kommunen durch starke Gemeinschaft

Kommunalpolitik

Die Linke Saar setzt sich für eine Kommunalpolitik ein, die alle Bürger:innen in den Mittelpunkt stellt und die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden nachhaltig verbessert!

Wir fordern einen Schuldenschnitt für Kommunen, damit finanzielle Mittel nicht durch Zinslast und Schulden gebunden sind, sondern in Bildung, soziale Infrastruktur, Kultur, Sport und nachhaltige Stadtentwicklung fließen können. Besonders wichtig ist uns, dass Kommunen Angebote für Jugendliche, Senior:innen und benachteiligte Gruppen schaffen, die Teilhabe, Begegnung und gesellschaftliches Engagement ermöglichen. 

Mehr Investitionen in Kitas, Schulen, öffentliche Verkehrsmittel, Wohnraum, Sportstätten und kulturelle Einrichtungen sollen ein lebenswertes Umfeld für alle Generationen sichern. Unsere Kommunalpolitik orientiert sich an sozialen, ökologischen und demokratischen Prinzipien – die Interessen der Menschen stehen über Haushaltszwängen und Profiten.