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Neues Papier der Linken-Landesvorsitzenden zur Transformation: Industrielle Transformation im Saarland aktiv gestalten


Das Saarland steht vor einem tiefgreifenden industriellen Wandel. „Ob Stahlindustrie, Maschinenbau oder Zulieferer: Die Frage ist, ob wir den Wandel den Entscheidungen einzelner Konzerne überlassen oder ihn politisch und demokratisch gestalten. Für Die Linke Saar ist klar: Die Beschäftigten und die Region sollen von der Transformation profitieren. Es braucht sichere, tarifgebundene Arbeitsplätze, ein festes und dichteres soziales Netz und mehr öffentliche Verantwortung für die industrielle Zukunft des Saarlandes“, so Florian Spaniol, Landesvorsitzender der Linken im Saarland.


Deshalb hat Die Linke Saar an dem Papier „Ostdeutsches Chemiedreieck sichern – sozial-ökologische Transformation demokratisch gestalten“ mitgearbeitet. Die Erfahrungen des ostdeutschen Chemiedreiecks sind auch für das Saarland relevant. Beide Regionen stehen vor der Herausforderung, industrielle Produktion zu sichern und gleichzeitig diese sozial und ökologisch zukunftsfähig zu machen. Landesvorsitzender Florian Spaniol erklärt: „Für uns stehen dabei vier Punkte im Mittelpunkt: Wir brauchen eine stärkere öffentliche Steuerung der Industrie, eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, echte Möglichkeiten demokratischer Kontrolle bis hin zur Vergesellschaftung strategisch wichtiger Betriebe und deutlich mehr Mitbestimmung der Beschäftigten. Wenn der Staat Milliarden in die Transformation investiert, muss daraus auch Einfluss auf die Zukunft der Unternehmen entstehen. Der Markt regelt nichts. Der Markt schließt einfach Betriebe, wenn es mal eng wird.“


In diesem Prozess sollen nicht Beschäftigte und Regionen die Kosten tragen, während Konzerne allein über Standorte und Investitionen entscheiden. „Gerade im Saarland müssen wir aus den Erfahrungen vergangener Strukturbrüche lernen. Unser Ziel ist deshalb nicht, Strukturwandel lediglich zu verwalten, sondern ihn so zu gestalten, dass sichere und bessere Arbeit, industrielle Wertschöpfung, Klimaschutz und soziale Sicherheit fest zusammen gedacht werden“, so Spaniol.

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