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Linke warnt: Eskalation zwischen Saarbahn und GDL belastet Familien und Pendelnde

Angesichts des Schuljahresbeginns warnt Die Linke im Saarland vor den Folgen eines weiter eskalierenden Tarifkonfliktes zwischen Saarbahn und GDL: „Die Arbeitgeberseite muss zurück an den Verhandlungstisch und darf nicht riskieren, dass die Zuverlässigkeit des ÖPNV dauerhaft zum Spielball eines festgefahrenen Tarifkonflikts wird“, kommentiert der stellvertretende Landesvorsitzende der Linken Dennis Kundrus. "Die unberechenbaren Stillstände auf der Saarbahn-Strecke von Lebach bis Saargemünd haben schwere Auswirkungen insbesondere im Schulverkehr. Dies belastet Sorgearbeit Leistende bei der Planung der alltäglichen Wege und insbesondere Menschen ohne eigenes Auto, die dringend eine zuverlässige Saarbahn und Planungssicherheit brauchen."

Die Linke betont, dass sie insbesondere die Arbeitgeberseite, allen voran den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken Uwe Conradt, in der Verantwortung sieht, um eine weitere Eskalation abzuwenden. „Als Linke stehen wir immer für das Streikrecht. In der aktuellen Auseinandersetzung zwischen Saarbahn und GDL scheint es um grundlegende Fragen zum Tarifeinheitsgesetz zu gehen. Deren juristische Klärung braucht unter Umständen viel Zeit, weswegen es zwischen den Parteien weiterhin Gespräche braucht. Es wäre fahrlässig, wenn die politisch Verantwortlichen für die Saarbahn die Auseinandersetzung einfach so laufen lassen und eine Spirale aus Verhandlungsverweigerung und Dauerstreiks riskieren. Oberbürgermeister Uwe Conrad muss hier in die Verantwortung und darf sich nicht hinter dem kommunalen Arbeitgeberverband und der Saarbahn-Geschäftsführung verstecken", fordert Dennis Kundrus.

Abschließend betont Dennis Kundrus: "Der ÖPNV braucht bessere und tariflich breit abgesicherte Arbeitsbedingungen mit höheren Löhnen, das ist völlig klar. Als Linke haben wir dabei immer alle Beschäftigten im Blick: Die Reinigungskraft, welche die Busse sauber macht, die IT Kraft, welche für eine reibungslose Fahrgastinformation sorgt und natürlich das Fahrpersonal in den Bussen und Bahnen, das tagtäglich die Menschen sicher von A nach B bringt."

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