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Geplante Wohngeldkürzungen auffangen – Landesregierung muss Hilfsfonds vorbereiten

Die Saar-Linke fordert die Landesregierung auf, umgehend einen Hilfsfonds für Menschen vorzubereiten, die durch die geplanten Wohngeldkürzungen finanzielle Einbußen erleiden. Gleichzeitig muss jetzt erhoben werden, wie viele Haushalte im Saarland betroffen wären und wie hoch die Verluste ausfallen.

Florian Spaniol, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Saarland, erklärt: „Die Landesregierung darf nicht warten, bis Menschen plötzlich weniger Geld für ihre Miete haben. Sie muss jetzt handeln, damit niemand durch diese Reform sein Zuhause verliert. Wohngeld ist für viele Menschen keine Zusatzleistung, sondern die Voraussetzung dafür, ihre Miete bezahlen zu können. Wer hier kürzt, riskiert, dass Menschen in die Grundsicherung gedrängt werden oder ihre Wohnung verlieren.“
Gerade im Saarland mit seiner überdurchschnittlichen Armutsquote und vielen Menschen mit niedrigen Einkommen und kleinen Renten wären Kürzungen besonders fatal.

Deutliche Kritik übt Spaniol auch an Bundesbauministerin Verena Hubertz und der SPD: „Während Menschen mit kleinen Einkommen um ihre Wohnung bangen, scheint Frau Hubertz mit ihrem kategorischen Nein zu Enteignungen und ihrer Politik gegenüber großen Immobilieneigentümern andere Prioritäten zu setzen. Man sieht, dass sie mehr damit beschäftigt ist, der Immobilienlobby Geschenke zu machen, als Menschen vor Wohnungsverlust zu schützen.“

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