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Bericht des Rechnungshofes zum Lehrkräftemangel: Linke fordert bessere Bezahlung und weniger Pflichtstunden in allen Schulformen

Die saarländische Landesregierung muss die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte deutlich verbessern und die Empfehlungen des Landesrechnungshofs zum Lehrkräftemangel konsequent umsetzen. Die Linke Saar fordert weniger Pflichtstunden und eine bessere Bezahlung in allen Schulformen, um den Lehrerberuf attraktiver zu machen und Lehrkräfte im Saarland zu halten: „Wer Lehrkräfte gewinnen und halten will, muss ihnen bessere Bedingungen bieten: Weniger Pflichtstunden, eine konkurrenzfähige Bezahlung und mehr Entlastung im Schulalltag. Das Saarland darf nicht erwarten, dass immer weniger Schultern immer mehr tragen“, erklärt Florian Spaniol, Landesvorsitzender der Linken Saarland.


Besonders bei den Pflichtstunden besteht Handlungsbedarf. Mit je nach Schulform 25 bis 28 Wochenstunden gehört das Saarland bundesweit zu den Ländern mit einer hohen Unterrichtsverpflichtung. „Wenn wir dringend zusätzliche Lehrkräfte brauchen, können wir nicht gleichzeitig mit besonders hohen Pflichtstunden abschrecken. Die Landesregierung muss die Arbeitsbelastung endlich reduzieren, in allen Schulformen“, so Spaniol. Auch bei der Bezahlung müsse das Saarland attraktiver werden. Gerade bei Grundschullehrkräften besteht dringend Nachholbedarf, während andere Länder bereits auf A13 umgestellt haben, blieb es im Saarland bisher bei Ankündigen auf `nach den Wahlen` von Seiten der SPD.


Der Landesrechnungshof hat konkrete Vorschläge gemacht: Unter anderem eine bessere Entlastung von Verwaltungsaufgaben, eine stärkere Werbung für den Lehrerberuf, eine bessere Bedarfsplanung und Maßnahmen, um Lehrkräfte länger im Schuldienst zu halten. „Der Rechnungshof zeigt der Landesregierung konkrete Wege auf, auf die auch z.B. die GEW schon seit langem hinweist. Jetzt muss die Landesregierung handeln, statt nur zu prüfen. Wir brauchen deshalb eine verbindliche Personaloffensive mit klaren Zielen und ausreichenden Mitteln“, fordert Spaniol.

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