
Die Schließung des Call-Centers der Telekom in Saarbrücken macht wütend. Über 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen nun vor der Alternative selber zu kündigen oder zum weit entfernten Ersatz-Arbeitsplatz nach Ludwigshafen zu fahren. Gerade für die vielen teilzeitbeschäftigten Frauen bedeutet das das Aus. An der Verdi-Demonstration in der vergangenen Woche vor dem Telekom-Gebäude auf dem Saarbrücker Eschberg nahmen neben den saarländischen Bundestagsabgeordneten Hans-Kurt Hill und Volker Schneider auch spontan zahlreiche Parteimitglieder teil und bekundeten ihre Solidarität mit den Betroffenen. Hill kündigte in seiner Rede an, der Bundesregierung Fragen zu stellen, schließlich sei sie noch Hauptanteilseigner der Telekom und stünde damit in Verantwortung. Er machte deutlich darauf aufmerksam, dass die jetzige Firmenpolitik der Telekom eine Auswirkung der Privatisierung und des Turbo-Kapitalismus sei.
Die Gewerkschaft Verdi veranstaltete am Dienstag, 26. August im Großen Saal der Arbeitskammer des Saarlandes einen alternativen Telekom-Begegnungsabend. Natürlich waren neben dem saarländischen Bundestagsabgeordneten Volker Schneider und der Abgeordneten im Landtag, Barbara Spaniol auch Landesvorstandsmitglieder der Saar-Linken anwesend. Diese Veranstaltung fand bewusst parallel zur geplanten „Telekom-Feier“ im Linslerhof in Überherrn statt, zu der zahlreiche Politiker aus dem Saarland vom Unternehmen eingeladen wurden. Man wollte feiern. Fragt sich nur, was. Die Call-Center-Schließung? Entsprechend reagierte MdB Volker Schneider mit einem Brief. Zum Download als PDF-Datei: Mehr...
Wir verfolgen gespannt die weitere Entwicklung.

Am 13. Mai 2008 trafen sich der Landesvorsitzende Rolf Linsler, Volker Schneider (MdB), Tatjana Heffinger und Lothar Schnitzler (Landesvorstand), Christian Bonner, Dietmar Bonner, Detlef Schmidt und Alois Schütz (aus dem... mehr
Am 26. April trafen sich Bergleute und deren Familien auf dem Neunkircher Stummplatz, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. demonstrativ ließen sie 10.000 schwarze Luftballons aufsteigen. Solidarisch mit vor Ort waren... mehr