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Wasser muss öffentliches Gut bleiben

 

„Die fortschreitende Privatisierung gefährdet die tägliche Wasserversorgung für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Ware. Auch die Europäische Union muss alle Pläne in Richtung Wasserprivatisierung umgehend stoppen“, so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltwassertags.

Weiter erklärt er: „Weltweit sterben mehr Menschen aufgrund verunreinigten Trinkwassers als an den Folgen von Krieg. Der tägliche Kampf ums kalte Nass findet vor allem in den Ländern des Südens statt, weil Wasserleitungen fehlen oder Abwässer aus Landwirtschaft und Industrie nicht ausreichend geklärt werden. In den Städten müssen die Menschen immer höhere Preise für immer schlechtere Wasserqualität bezahlen. Auf dem Land plagen sich die Bauern infolge des Klimawandels mit abwechselnd zu wenig und zu viel Regen. Von der Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser sind wir meilenweit entfernt. Nur Langfristige Kooperationen zwischen Wassernutzern, der örtlichen Verwaltung und lokalen Wasserwerken bieten einen Ausweg aus der fatalen Verwertungslogik. Für DIE LINKE gehört Wasser nicht in die Hände von Konzernen, sondern zur öffentlichen Daseinsfürsorge.“

 

Fotos: Heike Schütz

Aktion: Keine Privatisierung von Trinkwasser