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„Rente mit 67 - Die Rente muss zum Leben reichen!“

 

Trotz einer eher ungewöhnlichen Zeit, nämlich Samstag um 11 Uhr, stieß die Podiumsdiskussion der IG BAU in der Arbeitskammer zum Thema "Rente" auf großes Interesse, der große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt! Nach einem einstündigen Impulsreferat folgte darauf eine fast zwei Stunden dauernde interessante Diskussion mit saarländischen Politikern. Dass es spannend wird, zeichnete sich gleich mit der Anfangsfrage des SR-Moderators Wolfgang Wirtz-Nentwig ab, der die Politiker gleich zu ihrer Rentenhöhe befragte. Überhaupt mussten die Politiker heftige Kritik einstecken, das Publikum forderte nachdrücklich die Abschaffung der Rente mit 67. "Vor den Wahlen so schwätzen und nach den Wahlen machen sie doch, was sie wollen", spürten die Podiumsteilnehmer den Unmut des Publikums. Die beschäftigten sich mit Fragen wie: Was bleibt mir im Alter zum Leben? Eine Mini-Rente und dabei soll ich auch noch länger arbeiten? Viele Beschäftigte haben Angst vor Armut und sozialem Abstieg im Alter. Und dies ist nicht unbegründet. Das Niveau der gesetzlichen Rente wird zukünftig stark sinken. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Minijobs, Leiharbeit und Ein-Mann-Selbständigkeit sowie Erwerbsminderung reißen zusätzliche Lücken in die Erwerbsbiografien. Private Vorsorge ist für viele häufig nicht drin, Riester habe den Versicherungskonzernen hohe Gewinne beschert. Das Thema Rente ist zwar in der Politik angekommen, Konzepte und Gesetzesvorschläge liegen vor, Entscheidungen stehen aber noch aus. Und was bewirken diese – können sie die Probleme lösen? Fotos HIER

 

 

Podiumsteilnehmer: MdB Thomas Lutze, DIE LINKE, MdB Elke Ferner, SPD, MdL Peter Strobel, CDU, MdL Dr. Simone Peter, Bündnis90/ Die Grünen, Jan Niklas Fingerle, Piratenpartei Saarland und Martin Eifler, Deutsche Rentenversicherung Saarland.

Moderation: Wolfgang Wirtz-Nentwig, Wirtschaftsjournalist

zur Zukunft der Rente der IG BAU in Saarbrücken