Zurück zur Startseite

Die Eröffnung des Europawahlkampfs beginnt im Saarland mit einem Paukenschlag: der Regionalrat in Metz hat beschlossen die durchgängige Regionalbahnverbindung zwischen Metz und Saarbrücken in Forbach zu unterbrechen. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass auch die Saarbahn nicht mehr bis nach Sarreguemines fahren wird. Plötzlich ist die deutsch-französische Grenze wiederaufgerichtet und die verantwortlichen Politiker beider Länder bleiben abgetaucht. Tausende auf den grenzüberschreitenden Personennahverkehr angewiesene Saarländer und Lothringer könnten nun gezwungen werden, auf das Auto auszuweichen, um zu den Hauptverkehrszeiten in Saarbrücken, Sarreguemines oder Forbach im Stau zu stehen. Die christlich-konservativen wie sozialdemokratischen Parteien Lothringens und des Saarlandes leisten hiermit ihren verkehrspolitischen und europapolitischen Offenbarungseid. Deshalb ruft die DIE LINKE.Saar mit der Parti de Gauche, Moselle zu einer gemeinsamen Protestaktion unter dem Motto „Für ein Europa ohne Grenzen – Die Bahn muss leben!“ für Freitag, 6. Dezember auf. Treffpunkt: 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof Saarbrücken. Von dort geht es via Regionalexpress nach Sarreguemines. Dort Manifestation mit unseren französischen Freunde von der Parti de Gauche, Moselle. Gemeinsamer Protestmarsch zur Saarbahn-Haltestation Hanweiler, also den Weg, den künftig Deutsche und Franzosen gehen müssen, um sich zu begegnen.

Bahnfahrt Saarbrücken - Saargemünd und zurück