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Emotionale Diskussionen rund um den Saar-Fußball

Die Peter-Imandt-Gesellschaft hatte in Kooperation mit dem Bundestagsabgeordneten der Linken Thomas Lutze zu einer Diskussionsveranstaltung ins Sportheim des SC Friedrichsthal eingeladen. Thema war dabei die Fankultur in den Stadien und die Vorstellungen des Deutschen Fußballbundes für die zukünftige Sicherheit im Geschäft Fußball. Roland Röder von der Aktion 3.Welt Saar moderierte die Veranstaltung. Unter den zahlreichen Gästen waren auch der derzeitige Sportdezernent der Stadt Saarbrücken Harald Schindel und der frühere Präsident von Borussia Neunkirchen Jürgen Trenz. Die zahlreichen Fanvertreter beklagten in der stets fairen Diskussionsrunde, das der DFB aber auch die eigenen Vereine sie zu wenig einbinden würden. Sebastian Scheffler vom 1. FC Kaiserslautern betonte aber auch, dass mit der Wahl von Stefan Kuntz vieles im eigenen Verein besser geworden sei. Etliche Fans beklagten sich darüber, das sie mit dem Zug zu Auswärtsspielen gefahren seien und von der Polizei kontrolliert worden wären. Dies obwohl sie noch nie gewaltbereit gewesen seien. Vieles würde ihrer Meinung nach auch übertrieben werden, beim Münchner Oktoberfest gäbe es auch etliche Verletzte, die Medien berichten dabei aber nicht so ausführlich. Einige Gäste lehnten den Einsatz von Pyrotechnik konsequent ab. Dies könne Menschen gefährden und gehöre nicht in die Stadien. Nikki Kastner von Borussia Neunkirchen brachte es dann auf den Punkt. Fans müssen mehr eingebunden werden, sie verbreiten die Atmosphäre die den Fußball so beliebt macht. Das der DFB nun doch für den Dezember zu einem Treffen mit der AG Fanbelange einlade, sei ein gutes Zeichen und lasse für die Zukunft hoffen.