
Am 13. März plant die Neonazigruppierung „Nationaler Widerstand Zweibrücken“ ihren alljährlichen Aufmarsch in Zweibrücken. Sie haben einen Demonstrationszug durch Zweibrücken mit Kundgebungen angekündigt.
Dazu die Bundestagsabgeordnete Yvonne Ploetz: "Die alten und neuen Nazis wollen in Zweibrücken erneut die Geschichte umschreiben. Sie wollen Hitlerdeutschland als Opfer darstellen. Sie wollen die Bilder des Grauens beschönigen und dabei erneut ihre Ideologie von Hass, Gewalt und Menschenfeindlichkeit verbreiten. All das ist eine zutiefst menschenverachtende Verhöhnung der Opfer des Zweiten Weltkrieges, der man sich mit versammelter Kraft entgegenstellen muss."
Ein breites Bündnis in Zweibrücken setzt eine Demonstration und eine bunte Veranstaltung dagegen. Das Bündnis wird u.a. von der LINKEN, den Grünen, den Jusos, den Gewerkschaften DGB und IG Metall, der VVN, dem Ausländerbeirat und vielen weiteren Initiativen getragen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Hallplatz in Zweibrücken.
"Das Geschehen in Dresden hat gezeigt wie erfolgreich Engagement gegen Rechts funktionieren kann. Wir fordern alle Menschen demokratischen Willens auf: Lassen wir die Nazis nicht marschieren! Kommt zur Gegenveranstaltung! Zeigen wir in Zweibrücken: Weder heute noch sonst gehört Euch diese Stadt!", so Ploetz abschließend.