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Ansprechpartnerin:

Andrea Küntzer, Bahnhofstr. 9 in 66538 Neunkirchen, Telefon: (06821) 9432001 oder E-Mail: ak@dielinke-tierschutz.de,

 

www.dielinke-tierschutz.de.

Andrea Neumann: Mehr Tierschutz durch Hundesteuerbefreiung bei Tierheimabnahmen

Viele Kommunen meinen, dass man mit Hundesteuern die klammen Kassen aufbessern kann und muss. Das ist selbstverständlich eine Milchmädchenrechnung. Denn dieselben Kommunen bezahlen ihren Beitrag an Tierheime, die unter der stetig steigenden Zahl der Tiere und der Belastung für die meist ehrenamtlich Arbeitenden nur noch stöhnen. Und bei denen das Geld dennoch nicht ausreichend ist.

Um es ganz klar festzustellen: die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung gegenübersteht. Wieso steigt diese also überhaupt? Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach: da die Einnahmen nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt werden. Sie wird als eine der Stellschrauben angesehen mehr Einnahmen zu generieren.

„Es sollte und muss endlich ein Umdenken erfolgen und in allen Kommunen die Übereinkunft her, dass bei Abnahme eines Hundes - zumindest bei dem ersten Tier- aus einem Tierheim die Hundesteuer in diesem Fall erlassen wird. Denn durch diese Abnahme wird der kommunale Beitrag für Tierheime geringer, da es weniger Pflegetiere zu versorgen gibt. Die Belastung der Ehrenamtlichen nimmt ebenfalls ab, die Betreuung der verbleibenden Tiere kann intensiviert werden. Und der beste Freund des Menschen bekommt endlich eine Familie und ein Zuhause. Eine bessere Win-Win-Situation kann man sich doch gar nicht vorstellen. Wo ist also das Problem diese Regelung endlich flächendeckend Realität werden zu lassen?!“, so Andrea Neumann, tierschutzpolitische Beauftragte des Landesverbandes Saar und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz. „Hundesteuerbefreiung für Tierheimabnahmen - das muss drin sein!“.

 

„Stop the Trucks“-Kampagne erfährt phantastische Unterstützung

Jährlich werden mindestens eine Milliarde Geflügel und rund 37 Millionen Rinde, Schafe, Schweine, Ziegen innerhalb der Europäischen Union und in Drittländer lebendig transportiert. Das Ziel der Lebenstransporte sind die Schlachthöfe, Verstöße gegen die - aus Tierschutzsicht kaum akzeptabel zu bezeichnenden – bestehenden Vorschriften sind häufig. Die Tiere erleiden während dieser Massentransporte Qualen: verhungernde Tiere auf den Transportern, Tiere ohne Wasserversorgung in der prallen Sonne geparkt, Tiere die auf den Kadavern anderer Tiere stehen – allein die Überprüfung der Transportroute Bulgarien-Deutschland brachte bei 70% der Lebendtiertransporte katastrophale Zustände zu tage.

Hier setzt die „Stop the Trucks“-Kampagne an. Hier werden die EU-Entscheidungsträger aufgefordert den proklamierten Tierschutz ernst zu nehmen und endlich Bedingungen und Vorgaben zu schaffen, damit der Ferntransport lebender Tiere signifikant reduziert wird. Das endgültige Ziel muss aber die vollständige Abschaffung dieser Ferntransporte sein. Die aktuelle Situation ist schon mit Blick auf die offensichtlichen und zahlreichen Mängel der derzeitigen Tiertransportregeln kaum mehr zu ertragen. Laut Eurobarometer-Umfrage sind 94 Prozent der Europäer der Meinung, dass Wohlergehen und Schutz der Nutztiere, sowie die Vermeidung unnötiger Qualen, notwendig und wichtig sind. Kein Wunder also, dass die „Stop the Trucks“-Kampagne der „Eurogroup for Animals“ das ausgegebene Ziel von einer Million Unterschriften längst übertroffen hat. Die vollständigen Unterschriftslisten gehen dieses Jahr noch der Europäischen Kommission zu, damit diese Tierquälerei endlich beendet wird.

„Die EU sollte endlich den Schwerpunkt des Artikel 13 auf den Abschnitt ‚die Union und die Mitgliedstaaten [tragen] den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung‘ legen, also weg von Verwaltungsvorschriften. Es geht hier um lebende, fühlende Wesen. Man muss sie nicht auch noch Elend, Stress und zusätzlichen Leiden auf dem Weg zum Schlachthof aussetzen. Irgendwann muss es auch mal gut sein. Die aktuelle Situation ist eine Schande für eine moderne, zivilisierte Gesellschaft. Tierschutz muss endlich sein RECHT bekommen.“, so Andreas Neumann, Mitglied der LAG Tierschutz.

 

Zootiere sind kein Spielzeug - sie sind Lebewesen!

Laut Wikipedia dienen Zoos „der Bildung, Forschung, Erholung und dem Naturschutz, zum Beispiel durch Nachzucht seltener Tiere und deren Auswilderung“. Laut § 42 Bundesnaturschutzgesetz sind Zoos „dauerhafte Einrichtung, in der lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden“; nicht als Zoo gelten gem. §42 (1)(2) Zirkusse und Tierhandlungen und es werden in §42 (3) sehr klare Auflagen an einen Zoo formuliert.

Wenn der Direktor des Hannover Zoos, Herr Andreas Casdorff, davon berichtet, dass vor drei Jahren die Elefantenshows abgeschafft wurden und das ein Training mit Elefantenhaken für die Herstellung einer ‚direkten‘ Mensch-Tier-Beziehung notwendig sei, dann muss die Erfüllung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch diesen Zoo ernsthaft auf den Prüfstand. Die Umstellung auf den indirekten, artgerechten Kontakt – von den meisten Zoos schon umgesetzt - fordere größere Umbaumaßnahmen, so der Zoodirektor Casdorff. „Versucht der Direktor durch Investitionsversäumnisse der letzten Dekaden hier ernsthaft das Quälen und Traktieren der Elefanten für zirkusähnliche Kunststückchen zu rechtfertigen? Dann hat er weder die klaren Aufträge und Auflagen an einen Zoo und die simpelsten Tierschutzregelungen offensichtlich nicht verstanden oder meint sich nicht daran halten zu müssen.“, so die landespolitische Sprecherin für Tierschutz und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Tierschutz, Andrea Neumann. Und weiter: „Sollten sich die hier vorgebrachten Vorwürfe von Peta und durch den Deutschen Tierschutzbund bewahrheiten, kann es nur zwei Konsequenzen geben: einmal die Entlassung des Direktors und zum anderen die zeitnahe Umsetzung aller notwendigen Baumaßnahmen. Es geht hier um das Wohl von Lebewesen.“

 

Tierschutzdemo in Saarbrücken

In Saarbrücken demonstrierten am Samstag, den 22. Oktober 2016, rund 200 Tierschützer mit ihren Fellnasen aus der Saar-Lor-Lux-Region, dem Elsass und Belgien für einen besseren Tierschutz und ein Ende des barbarischen Umgangs mit Galgos in Spanien. Hauptorganisator waren die „Galgofreunden Saar-Lorraine-AT“. Nach dem Treffen um 10 Uhr ging es durch den Bürgerpark, über die Trierer Straße und die Bahnhofstraße zurück zur Europagalerie.

Bei der dortigen Abschlusskundgebung sprach sich u.a. Andrea Neumann, tierschutzpolitische Sprecherin DIE LINKE. Saar und Sprecherin der LAG Tierschutz, gegen die brutale Tötung der Windhunde in Spanien auf und forderte einen entschieden besseren Tierschutz. „Die, die keine eigene Stimme haben, brauchen unsere lauten Stimmen. Sie brauchen einen engagierten und hartnäckigen Einsatz, damit der Tierschutz auch in Spanien vollumfänglich durchgesetzt wird.“, so Andrea Neumann.

Die Protestkundgebung ist Teil der europäischen Bewegung gegen die Misshandlung von Tieren (R.I.C.M.A), die von Spanien ausgeht. Gleichzeitig mit den Galgofreunden gingen heute Tierschützer in Madrid und Barcelona auf die Straße und gaben dem Tierschutz ihre Stimme.

Mehr Bilder in der BILDERGALERIE.

 

Empfang im Berta-Bruch-Tierheim in Saarbrücken

Für DIE LINKE mit vor Ort: Andrea Neumann, Claudia Kohde-Kilsch, Harald Schindel und Andreas Neumann.

Mitgliederversammlung LAG Tierschutz

Im Landhaus zum Kleinen Sägeweiher traf sich am 22. März 2016 die LAG Tierschutz. Im Vorfeld konnten die Mitglieder sich noch ein ganz nahes Bild von Gotthard mit seinen geliebten Tieren machen, denen es dort ganz offensichtlich prächtig geht.

Neben Berichten vergangener Anträge, Exkursionen und Veranstaltungen sowie der Festlegung weiterer Themenschwerpunkte stand die Wahl einer Doppelspitze für den bisherigen Sprecher*innenrat auf der Tagesordnung. Einstimmig fiel das Votum auf Andrea Küntzer und Ralph Haake.

Mehr Informationen zur LAG Tierschutz online auf www.dielinke-tierschutz.de.

LAG Tierschutz im Saarland gegründet

Auf dem Landesparteitag der LINKEN in Homburg (Saar) gab es neben einem weitreichenden Programmblock rund um das Themengebiet auch den ersten Infostand-Stand zu linker Tierschutzpolitik. Dieser wurde von der stellvertretenden Landesvorsitzenden Andrea Küntzer betrieben. Verschiedenste Anträge, Aktionen (z.B. „Kein Tier ist eine Zirkusnummer“) und eine gesunde Maximalforderung zur Abschaffung von Tierversuchen, setzten in den letzten Wochen und Monaten im kompletten und für das komplette Saarland Zeichen pro Tierschutz.

Auf dem Sommerfest der LINKEN in Dudweiler am 8. August 2015 packten 11 Genoss*innen die Gelegenheit beim Schopf und haben die "LAG Tierschutz", als jüngste Landesarbeitsgemeinschaft in der Saar-LINKEN, gegründet.

Direkt bei Gründung waren schon Mitglieder aus den Kreisverbänden Neunkirchen, Saarbrücken, Saarlouis und Saar-Pfalz vertreten gewesen. Mit der Kreisvorsitzenden Andrea Küntzer, zwei Kreisgeschäftsführern (Peter Kessler/Saar-Pfalz, Phelan Andreas Neumann/Saarlouis) und unserem saarländischen MdB Thomas Lutze hat die LAG auch gleich ein passendes Orga-Paket im Team. Am selben Abend noch ging auf der SocialNetwork-Plattform facebook die neue Fanpage der LAG Tierschutz online. Man findet diese unter www.facebook.com/LAGTierschutz. Wer es noch einfacher und dennoch online haben möchte, kann auch www.dielinke-tierschutz.de aufrufen, die die Genossin Andrea Küntzer freundlicherweise zur Verfügung stellt. Für Erstinstallationen, Programmierung und Logo-Design zeichnet sich der Genosse Phelan verantwortlich, in Zukunft wird aber ein Redaktionsteam die Seite betreuen, gestalten und ausbauen.

Und natürlich freut sich die neue LAG über weitere Genoss*innen, die ihr Herz für Tiere und ihr Interesse am Tierschutz gemeinschaftlich umsetzen wollen. Um die Koordination zu vereinfachen hat der LAG-Sprecher*innenrat den Genossen Ralph Haake für die interne Koordination des ersten Treffens bestimmt und die Genossin Andrea Küntzer ist die Ansprechpartnerin für Interessierte an der LAG und für Informationsmaterial, wie z.B. die Tierschutzflyer oder wenn es um Anträge geht, die man adaptieren und in seinem eigenen Rat einbringen möchte. (phelan)

Besuch des Sommerfestes im Berta-Bruch-Tierheim

Das Bertha Bruch Tierheim Saarbrücken feierte Anfang September 2015 sein Sommerfest. Die LAG Tierschutz und Genoss*innen der Linken Stadtratsfraktion Saarbrücken nahmen die Gelegenheit wahr, sich – nach der Exkursion ins Dillinger Tierheim – nun auch einen persönlichen Eindruck vom Saarbrücker Tierheim zu machen. Vor Ort trafen sich von der Stadtratsfraktion Claudia Kohde-Kilsch und Willi Edelbluth sowie vom Landesvorstand Saar Andrea Küntzer (Tierschutzpolitische Sprecherin und stv. Landesvorsitzende) und Phelan Andreas Neumann.

Besuch des Tierheims Dillingen

Am 30. August 2015 feierte das Hedwig-Trampert-Tierheim in Dillingen/Saar sein diesjähriges Sommerfest, wohin der Kreisvorsitzende Schumacher einlud. Dieses fest in der Tierschutz-Struktur der Kreise Merzig-Wadern und Saarlouis eingebundene Tierheim bot den Genoss*innen durch Herrn Kaiser eine überaus interessante Führung - auch durch die nicht-öffentlichen Bereiche. Fragen wurden sehr detailliert beantwortet und auch auf die Verbindung zu einzelnen Kommunen eingegangen.