Zurück zur Startseite

Ansprechpartner:


Heike Kugler
(MdL)
Jessica Glomb
Thomas Schaumburger

Landesarbeitsgemeinschaft Hartz IV/prekäre Arbeit

Als Landesarbeitsgemeinschaft Hartz IV im Saarland haben wir unsere Zugehörigkeit zur Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV/prekäre Arbeit auf Bundesebene erklärt.

Diese Anbindung an die Bundespartei ist uns wichtig, denn die Gesetzgebung zu Hartz IV ist vorwiegend eine Angelegenheit der Bundespolitik. Es gibt derzeit kein anderes Gremium in der Partei DIE LINKE, das die Kommunikation und Kooperation der arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen und Aktiven der verschiedenen Ebenen innerhalb und außerhalb der Parlamente sichert. Angesichts des zur Zeit im Bereich der Konjunkturpolitik stattfindenden Parteienwettstreits weisen wir zudem deutlich darauf hin, dass arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen in einem direkten Zusammenhang mit der Konjunkturpolitik stehen.

Arbeit für Alle, soziale Gerechtigkeit, Abschaffung der Leiharbeit, Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen und die Herstellung von Achtung und Würde gegenüber der jedem einzelnen Menschen - ohne Berücksichtigung des sozialen Standes – dafür streiten wir, dafür wollen wir die Grundlagen schaffen.

Unserer LAG im Saarland gehören inzwischen viele Mitglieder aus allen Kreisver-bänden an. Aufgabe der LAG Hartz IV/prekäre Arbeit ist es, die Anliegen der Mit-menschen, die in Hartz IV leben müssen oder durch prekäre Arbeitssituationen, Kurzarbeit und /oder Entlassung bedroht sind, ernst zu nehmen, aufzugreifen und als politische Forderungen zu vertreten.

Die Menschen erwarten von uns als Mitglieder der Partei DIE LINKE, dass wir für eine Umkehr in der deutschen und europäischen Politik eintreten und kämpfen: weg vom Raubtierkapitalismus, hin zu einer neuen menschenwürdigen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die den Menschen nicht als Humankapital be-trachtet, sondern ihn in den Mittelpunkt allen gesellschaftlichen und politischen Denkens rückt.

Es geht uns in unserer Arbeit zum einen um die Forderung kurzfristiger Hilfsmaß-nahmen für die von HARTZ IV betroffenen Menschen, zum anderen aber auch um künftige langfristige Perspektiven und Veränderungen, die die Forderung „Weg mit HARTZ IV“ durchsetzen und Vorschläge für ein menschenwürdiges neues Konzept beinhalten.  


Zur Begründung der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen nach § 31 SGB II (BVerf-Gerichtsurteil vom 9.10.2010) HIER