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Mehr Informationen zur Landesarbeitsgemeinschaft online auf: www.fds-saar.de

 

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Forum Demokratischer Sozialismus - Landesverband Saar

BASISDEMOKRATIE IN ALLEN BEREICHEN, GEMEINSAM MITEINANDER, INHALTE ZÄHLEN - dafür steht das fds_Saar!

THESEN DES FDS_saar

➀ DEMOKRATISCHER SOZIALISMUS

Wir wollen, dass der demokratische Sozialismus in der LINKEN mehrheitsfähig wird. Demokratie und Sozialismus gehören untrennbar zusammen und können auch nur zusammen errungen werden.

➁ FREIES INDIVIDUUM

Wir gehen dabei vom Individuum aus, das frei über seinen Lebensentwurf entscheiden können muss. Dazu gilt es Rahmenbedingungen zu gewährleisten, die natürlich in einem Veränderungsprozess, auch durch Eingriffe in Machtverhältnisse, gestaltet werden.

➂ FREIHEITSRECHTE

Soziale und politische Freiheitsrechte sind in dieser Sicht untrennbar miteinander verbunden und können nicht priorisiert werden.

➃ BRUCH MIT DEM STALINISMUS

Wir sehen als Basis dieser Auffassung einen unmissverständlichen Bruch mit dem Stalinismus als System.

➄ GLEICHSTELLUNG

Wir wollen in der Frage der Gleichstellung der Geschlechter in der neuen Partei mindestens die Standards wieder erreichen, die in der PDS galten.

➅ MEHRHEITEN ERRINGEN

Wir wollen die strategische Debatte befördern, um andere Mehrheiten schon zur nächsten Bundestagswahl zu erreichen und die Regierungspolitik der Großen Koalition zu beenden.

➆ GESELLSCHAFTLICHER UMBAU

Der sozialökologische Umbau, Steuergerechtigkeit, längeres gemeinsames Lernen und nach Jahren des Abbaus endlich wieder einen sozialen Rahmen für die moderne Arbeitswelt zu schaffen, stehen auf der Tagesordnung.

➇ GLOBALISIERUNG UND EUROPA

Wir wollen, dass alle Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit einen der Globalisierung angemessenen europäischen Rahmen berücksichtigen. Die Europäische Union soll nicht abgeschafft, sondern eine Sozialunion mit mehr demokratischen Rechten des Parlaments und der Bürgerinnen und Bürger werden.

 

LAG Christ*innen bei der Linken Saar und fds_Saar: Auftaktveranstaltung der Reihe „Betrachtungen der abrahamitischen Religionen“ mehr als erfreulich verlaufen!

Am 28. Januar 2016 fand in der Nauwieserstraße 11 die gutbesuchte Auftaktveranstaltung der Reihe „Betrachtungen der abrahamitischen Religionen“ statt. Die Kooperationsveranstaltung zwischen der LAG ‚Christ*innen bei der Linken Saar‘ und dem fds_Saar griff das Thema „Ist Muhammed unter den üblichen Kriterien der katholischen Kirche als Heiliger kategorisierbar?“ auf. Dieses sicherlich nicht ganz unproblematische Thema wurde gewählt, da es „zu einer Betrachtung der historischen Person zwingt, aber auch einen interessanten Einblick in die katholische Definition eines Heiligen liefert und natürlich einiger Einblicke in das heilige Buch des Islam, den Qur'an, bedarf“. Entgegen der Ankündigung wurde der manchmal erhobene Vorwurf eines mohammedanistischen Antisemitismus – meist unter Verweis auf die Schicksale der drei jüdischen Stämme der Banu Hazrag, Nadir und Qainuqa – mit Darstellung der erkennbaren arabisch-stammesspezifischen sowie -ethischen Aspekte innerhalb der Umma, als Auslöser seiner Handlungen, ausgeführt.

Wen dieses Thema interessiert, sei auf die folgende Ausarbeitung verwiesen, die kostenlos online zu beziehen ist: „Mohammed und das Judentum, Zwischen Annäherung und Pogrom. Mohammedanistischer Antisemitismus oder arabisch-stammesspezifische sowie -ethische Aspekte als Auslöser seiner Handlungen, Saarbrücken 2011“, PDF: goo.gl/qW3kvC. Sie beleuchtet ganz deutlich, dass mit hoher Plausibilität in den drei ausgeführten Handlungen kein Antijudismus, Antisemitismus ist an dieser Stelle sowieso ein äußert unglücklicher Begriff, vorlag, sondern dem Stammesrecht der Umma Rechnung getragen wurde. Dieses stammt vom Referenten der Auftaktveranstaltung Dr. Phelan Andreas Neumann.

„Walter Kappmeier und ich hofften auf einen diskussionsfreudigen Abend und wir bekamen ihn. Und mit deutlich über 10 Personen, war dar Multifunktionsbereich gut gefüllt. Die erste halbe Stunde war von angeregten Gesprächen geprägt, die nächsten anderthalb Stunden wurde dem Vortrag gewidmet und dann noch die Abschlussdiskussion. Hier wurde auch der Entschluss, auf Anregung unseres Genossen Kappmeier, gefasst, dass wir zur Frage wie man sich zu der Ausgestaltung des Religionsunterrichts positioniert, eine eigene Veranstaltung gewidmet werden wird.“ so Neumann.

Für das fds_Saar wird bei weiteren Treffen vor allem die Frage von Interesse sein, ob der aktuelle Trend zu immer mehr verschiedenen Religions-unterrichten (so auch dem Islamunterricht als Pilotprojekt) zielführender ist, als einen allgemeinen Unterricht anzubieten, der alle Religionen wissenschaftlich-kritisch betrachtet und durch Ethik-Elemente ergänzt ist. Letzterer könnte auch als gute Vorbereitung für ein späteres Theologie- und Geschichtsstudium von Vorteil sein.

 

Sprecher*innenwahl des FDS Saar

Am 25. August 2015 hat das Forum Demokratischer Sozialismus (fds), das als Landesarbeitsgemeinschaft FDS Saar im Landesverband gegründet wurde, im Bürgerbüro N11 im Nauwieser Viertel in Saarbrücken, eine Mitgliederversammlung durchgeführt. Neben einem Rückblick des Standbetriebes auf dem Programm-Parteitag im Saalbau in Homburg und einer Terminplanung für das erste Reformergrillen im Saarland, stand die Wahl der Sprecher*innen auf der Tagesordnung. Als Sprecher wurde Dr. Phelan Andreas Neumann, als stv. Sprecher*innen Ewa Tröger, Thomas Mann und Manfred Meinerzag gewählt. „Durch die Rauskopplung der Wahlen kann sich das FDS Saar auf der nächsten Mitgliederversammlung im September komplett auf die politischen Diskussionen und Themenbearbeitungen konzentrieren. Und gerade an Themen mangelt es nun wahrlich nicht!“ so Neumann.