Bei der „2. Hauptversammlung der Seniorenarbeitsgemeinschaft der Partei DIE LINKE“ am 09.11.2010 in Berlin wurde unser 1. Sprecher der LAG Senioren Hans-Georg Schmidt in den Bundessprecherrat gewählt. Zudem hat die Bundessenioren AG den Genossen Hans-Georg Schmidt für seine besondere Leistung geehrt und zum Dank wurde ihm von der Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE Gesine Lötzsch ein Buch als Präsent überreicht.
Das Saarland war als stärkstes der alten Bundesländer mit 3 Delegierten vertreten.
Die beiden Genossen Hans-Georg Schmidt (Thema Kommunalpolitik für Senioren und für DIE LINKE) und Theo Meiser (Thema Globalisierung) hielten zwei viel beachtete Referate.
Wir sind ein Arbeitskreis, in dem jede Frau und jeder Mann willkommen ist, die/der an Seniorenpolitik interessiert ist, auch dann, wenn keine Parteimitgliedschaft besteht. Eines unserer vordergründigen Ziele aber ist, in jedem Ortsverband (mindestens) einen Ansprechpartner zu haben, damit die seniorenpolitische Arbeit auf eine möglichst breite Basis gestellt werden kann.
Hans-Georg Schmidt 1.Sprecher
E-Mail: webmaster@hans-georg-schmidt.de
Telelefon: 06805-7786
Wer Mitglied in unserer Landesarbeitsgemeinschaft werden will, kann dies durch die Zugehörigkeitserklärung tun. Download HIER:
1. Sprecher:
Hans-Georg Schmidt aus Kleinblittersdorf ,
Tel: 06805 – 7786
webmaster@hans-georg-schmidt.de
2. Sprecherin:
Paulina Tamisier aus Merzig,
Tel: 06861 – 790 636
ptami@kabelmail.de
Organisation
Rolf Reitenbach aus Riegelsberg
Tel: 06806 - 920011
r.reitenbach@t-online.de
Schriftführer:
Norbert Wagner
Tel: 06898-43312
norbert2wagner@aol.com
Beisitzer:
Gertraud Roos aus Völklingen
gertraudroos@aol.de
Beisitzer:
Birgit Schmitt aus Völklingen
bigischmitt@gmx.de
Beisitzer
Willi Conrad aus Quierschied
Tel: 06897 - 62639
williconrad@gmx.de
Beisitzer:
Theodor Meiser aus Merchweiler,
Tel: 06825 – 44 189

Ältere Menschen sind ein wesentlicher und ständig wachsender Teil unserer Gesellschaft. Sie haben eine große Berufs- und Lebens-erfahrung und in der Regel eine hohe soziale Kompetenz. Ein Schwerpunkt der Politik muss es sein, das große und vielfältige Potential der älteren Generation für die Weiterentwicklung unseres Landes zu nutzen, was nicht zuletzt auch im Interesse der älteren Menschen selbst liegt. Denn es gibt nichts Schlimmeres als „nicht mehr gebraucht“ zu werden.
- für eine seniorengerechte Politik auf Bundes- Landes- und Kommunalebene
- für eine eigenständige Anhörung und Mitwirkung der Senioren/Innen innerhalb der Partei sowie auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene
- für persönlichen Rat und Hilfestellung für Senioren/Innen in besonderen Einzelfällen
- für eine umfassende Information der Senioren/Innen und aller an
seniorenpolitischen Themen interessierten Menschen
- für ein Miteinander der Generationen und der gesellschaftlichen Schichten
- für die Kooperation mit anderen gleichgesinnten Gruppen und Verbänden (auch
außerhalb dieser Partei) um die gemeinsamen seniorenpolitischen Ziele zu stärken
- für die Aktivierung und das lebenslange Lernen der Senioren/Innen
Das sind Bürgerinnen und Bürger wie wir, Menschen im rentennahen und nacherwerbstätigen Alter, alt geworden oder durch Arbeitslosigkeit „alt gemacht“. Der älteren Generation als Ganzes fühlen wir uns insoweit verpflichtet, als eine Vielzahl relevanter seniorenpolitischer Fragen wie Achtung vor dem Alter, demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit, Altersdiskriminierung etc. die Interessen aller älteren Menschen berühren und gesamtgesellschaftliche Antworten erfordern.
Die Sozialpolitik von Rot-Grün, fortgesetzt von der großen Koalition, hat einen tief
greifenden Wandel im Alterssicherungssystem eingeleitet. Die Lasten werden einseitig den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Rentnerinnen und Rentnern aufgebürdet. Geringverdienern und den von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffenen droht massive Altersarmut.
Unsere Forderungen:
Die gesetzliche Rentenversicherung muss wieder ins Zentrum der Alterssicherungspolitik rücken. Die Einzahlung in die Rentenversicherung muss sich lohnen. Wir fordern die Rücknahme der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre.
Der Anspruch auf Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen abhängen. Mehr alte Menschen, höhere Lebenserwartung und zunehmende Hochaltrigkeit werden die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung im Alter deutlich erhöhen.
Unsere Forderungen:
Aktives, gesundes Altern verlangt eine Neuorientierung der Gesundheitsversorgung.
Gesundheitsförderung und Prävention müssen größeres Gewicht erhalten. Gesundheit, die in einer alternden Gesellschaft mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit, wird zu einem wichtigen „Potenzial für Lebensqualität“ im Alter. Ein Präventionsgesetz, in dem altersbezogene Prävention einen besonderen Platz einnimmt, ist überfällig.
Im Alter gewinnen die Wohnbedingungen zunehmend an Bedeutung. Während ein Teil der älteren Generation heute über ausreichende Wohnbedingungen verfügt und eher Hilfe bei der Alltagsbewältigung benötigt, steigt der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen, die selbständige Lebensführung bis ins hohe Alter gewährleisten.
Unsere Forderungen:
Altersgerechtes Wohnen muss stärker auf die individuellen Wohnbedürfnisse im Alter sowie auf die Sicherung bezahlbarer Mieten gerichtet sein. Wohnungsanpassung, Umbau in barrierefreie, altersgerechte Wohnungen durch kommunale Wohnungsunternehmen ist mit staatlichen Fördermitteln vorrangig zu unterstützen.
Zur Verwirklichung des Rechtes der Seniorinnen und Senioren auf Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben entstanden in Ländern, Regionen und Kommunen strukturelle, materielle und finanzielle Bedingungen, die nachahmenswert sind. Vielerorts jedoch, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten, entscheidet darüber nach wie vor „was sich rechnet.“
Unsere Forderungen:
Der Anspruch auf mehr Mitbestimmung bei relevanten, die Seniorinnen und Senioren
betreffende Entscheidungen, ist eine zentrale Frage gesellschaftlicher Teilhabe.
Mehr alte Menschen und zunehmende Hochaltrigkeit erhöhen das Risiko der Alterskrankheiten. Demenz wird im höheren Alter die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Viele in der Altenpflege Tätige, erbringen Leistungen, die höchste Anerkennung verdienen. Gemessen am Reichtum unserer Gesellschaft, erfährt das Niveau der Altenpflege in der Öffentlichkeit dennoch eine äußerst kritische Bewertung.
Unsere Forderungen:
Altenpflege muss dem Erhalt und der Förderung der Lebensqualität und verbliebener
Fähigkeiten der pflegebedürftigen alten Menschen dienen. Daran ist die Qualität der
Arbeit aller an der Altenpflege Beteiligten zu messen.