Als „äußerst bedenklich“ hat DIE LINKE. Burbach-Altenkessel die aufgetretenen bürokratischen Probleme bei der Durchführung des Burbacher Rosenmontagsumzugs bezeichnet. Wenn jetzt der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“, Peter Lang, erkläre, dass er den Umzug im nächsten Jahr nicht mehr organisieren werde, sei dies ein Alarmsignal, so der Ortsvorsitzende Manfred Klasen.
Grund für den angekündigten Rückzug seien offensichtlich massiv erhöhte Sicherheitsauflagen der Ordnungsbehörden mit Mehrkosten in Höhe von ca. 5.000 Euro für die Karnevalsgesellschaft als Veranstalterin.
Im schlechtesten Fall könne dies das Aus für den traditionellen Rosenmontagsumzug in Burbach bedeuten. Soweit, so DIE LINKE. Burbach-Altenkessel, dürfe es aber auf keinen Fall kommen. Mit bis zu 200.000 Besucherinnen und Besuchern sei der Umzug die größte Tagesveranstaltung im Saarland, die Menschen weit über die Region hinaus nach Burbach und Rockershausen locke.
„Die berechtigten Sicherheitsinteressen der Behörden dürfen nicht so weit getrieben werden, dass traditionelle und kostenlose Großveranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können.“ DIE LINKE, so Klasen, erwarte, dass die Genehmigungsbehörde sich mit dem Verein zusammensetze, um eine zumutbare und bezahlbare Gesamtregelung zu entwickeln.