Zur Absicht der kommunalen Energieversorger und der Landesregierung, rund 19,2 Prozent der Anteile am Energieversorger VSE zu erwerben, erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Rolf Linsler: "Die Landesregierung hat aus der Bewältigung der Stahlkrise und dem Desaster bei Praktiker nichts gelernt. Es muss Ziel der Saarpolitik sein, in wichtigen Wirtschaftsbereichen dafür Sorge zu tragen, dass die wesentlichen Entscheidungen im Saarland getroffen werden. Das gilt in besonderem Maße für die Energiepolitik. Es ist daher unverständlich, dass das Saarland 90 Millionen ausgeben will, ohne die Mehrheit bei der VSE zu erwerben. Wer eine dezentrale umweltgerechte Energieversorgung im Saarland will, darf nicht dem Großkonzern RWE bei der VSE die Mehrheit überlassen." Linsler kündigte einen entsprechenden Beschlussantrag der Partei DIE LINKE im Landtag an.