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27. Februar 2013 Kreisverband

Keine Bühne für Nazis in Homburg - Aufmarsch am Samstag stoppen

Die Vorsitzende des Kreisverbandes Saarpfalz und Homburger Abgeordnete, Barbara Spaniol, und die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Bärbel Riedinger, fordern Landrat Lindemann auf, alle rechtlichen Mittel gegen die für kommenden Samstag angekündigte Nazi-Kundgebung in Homburg auszuschöpfen. „Homburg darf nicht zum ständigen Aufmarsch-Ort rechter Gruppierungen werden. Das ist wieder einmal eine Schande für unsere Stadt und eine Negativwerbung, gerade weil dann noch andere gut besuchte Veranstaltungen wie der Flohmarkt stattfinden.“

Gerade erst vor gut einem halben Jahr habe eine Nazi-Demo für große Empörung in der Homburger Innenstadt gesorgt. Spaniol dazu: „Zum wiederholten Male ist ein Demonstrationszug der Rechten mitten durch die Stadt genehmigt worden. Hier gilt es, klar gegenzusteuern. Wir erwarten dazu eindeutige Signale von Stadt und Kreis.“ Riedinger weiter: „Nazis müssen mit ihrem menschenverachtenden Gedankengut in unserer Region gestoppt werden. Das wird DIE LINKE am Donnerstag im Kreistag zum Thema machen.“

DIE LINKE lädt alle Homburgerinnen und Homburger zur Kundgebung gegen Rechtsextremismus am Samstag, den 2. März, ab 11 Uhr auf den historischen Marktplatz in Homburg ein. „Für Nazis ist in unserer Stadt Homburg kein Platz. Es ist wichtig, Zivilcourage zu zeigen und klare Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu setzen. Das wollen wir mit allen friedlichen und demokratischen Mitteln tun und hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich dem anschließen“, so Spaniol.

Gemeinsam mit verschiedenen Bündnispartnern werde DIE LINKE für mehr Demokratie und gegen Rassismus eintreten und aktiv Widerstand leisten. Am Freitag werde in der Talstraße mit einem Infostand für die Aktion gegen Rechtsextremismus geworben.