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6. März 2018 Landesvorstand

Andreas Neumann: Internationaler Frauentag – gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss die Regel sein

Auch mit Blick auf den diesjährigen Weltfrauentag am 8. März bleibt festzustellen: ob Minijobs, Teilzeitverträge, Erziehungs- und Pflegezeiten - der Frauenanteil ist noch immer deutlich höher als der Männeranteil. Auch im Saarland, wie man u.a. den aktuellen Veröffentlichungen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) entnehmen kann. Für die betroffenen Frauen bedeutet das eine Schmälerung des Rentenanspruchs, geringere Einkommen und eine seltenere Berücksichtigung bei Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Selbst die gleiche Entlohnung für die gleiche Arbeit ist nicht die Regel. „Was nutzt einer Frau ein Rechtsanspruch zu erfahren, wie ein männlicher Kollege in vergleichbarer Funktion entlohnt wird, wenn dies erst in Betrieben ab 200 Mitarbeitern greift? Minijobs und Teilzeitverträge findet man nicht selten im Einzelhandel und bei kleineren Betrieben. Somit besteht der Anspruch nicht selten rein auf dem Papier.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Dass wir im Jahr 2018 noch immer keine Lohngerechtigkeit flächendeckend haben, dass Frauen noch immer signifikant benachteiligt werden, ist logisch nicht mehr nachzuvollziehen und erst recht nicht zu erklären. Die Linke steht ganz klar für die Forderung: gleiche Arbeit, gleicher Lohn. Und dabei ein Lohn, von dem man gut und ohne Sorge vor Altersarmut leben kann. Der Weltfrauentag wurde 1910 von Clara Zetkin angeregt. Wir schreiben 2018. Die Politik muss endlich Regelungen für eine echte Gleichberechtigung treffen.“