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20. August 2013 Landesverband

Claudia Kohde-Kilsch: Lauwarme Worte der Regierung helfen niemandem - Echte Wahlfreiheit für Eltern nur mit mehr Betreuungsplätzen

Claudia Kohde-Kilsch fordert mehr Engagement bei der Schaffung neuer Kinder-Betreuungsplätze. Der Bund müsse ein Zukunftsprogramm für Investitionen in Kita-Plätze auflegen, das Land müsse den Kommunen stärker finanziell unter die Arme greifen, damit neue Betreuungsplätze geschaffen werden können, fordert die Direktkandidatin der saarländischen LINKEN im Wahlkreis Saarbrücken. "Wenn sich Familienminister Storm jetzt für das Betreuungsgeld auf die eigene Schulter klopft, hilft das keiner einzigen Familie im Land. Wenn die CDU im Land ernsthaft an einer echten Wahlmöglichkeit für Eltern interessiert wäre, dann müsste sie auch für ausreichend Betreuungsplätze sorgen. Sonst gibt es nämlich keine echte Auswahl, sondern nur Schaumschlägereien. Wenn allein in der Stadt Saarbrücken noch rund 300 Betreuungsplätze fehlen, kann man nicht von einer ernsten Wahlmöglichkeit sprechen. Gerade Alleinerziehende sind aber auf funktionierende Kinderbetreuung angewiesen. Aber die CDU im Land bleibt untätig und setzt die Kommunen nur unter immer stärkeren Spardruck, statt ihnen beim Ausbau der Kita-Plätze zu helfen. Und in der Stadt Saarbrücken, wo DIE LINKE gemeinsam mit SPD und Grünen in den letzten Jahren den Ausbau sehr vorangetrieben hat, kritisiert die CDU noch, dass die Zahl der Stellen steigt, weil natürlich zusätzlich Erzieherinnen eingestellt werden müssen. Da sieht man, wie ernst es der Union mit einer echten Wahlmöglichkeit für Eltern ist.“