Für den Landesvorsitzenden der saarländischen Linken, Rolf Linsler, ist die Ankündigung von Peter Müller nicht für das Amt des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden zu kandidieren, nicht nachvollziehbar. Gerade jetzt, wo die politischen Schwergewichte der CDU sich zurückgezogen haben, habe Müller eine Chance gewählt zu werden. Diese müsse er wahrnehmen.
Linsler: „Müller kann sich nicht herausreden und seine Aufgabe darin sehen, „der Jamaika-Koalition zur Verfügung zu stehen“. Seine Aufgabe ist, etwas für die Saarländerinnen und Saarländer zu tun. Er muss dort mehr Einfluss bekommen, wo Barthel den Most holt, das ist Berlin.“ Linsler weiter: „Ein in Berlin einflussloser Ministerpräsident ist für jedes strukturschwache Land eine Belastung. Deshalb kommen wir nicht weiter bei dem Projekt Stadtmitte am Fluss und sehen tatenlos zu, wie Arbeitsplätze, für die der Bund verantwortlich ist, im Saarland wegfallen.“