Seit heute Morgen steht fest: Die Jamaika-Koalition im Saarland ist entgültig gescheitert. Jenes Bündnis, dessen Unfähigkeit, die großen Probleme des Saarlandes zu lösen von Anfang an sichtbar war, findet nun ihr klägliches Ende. Den Grünen, die einst die rechnerisch mögliche Koalition mit SPD und DIE LINKE mit Verweis auf eine angebliche Unzuverlässigkeit ablehnten, dürfte mittlerweile klar sein, dass dieser Vorwurf besser zur Jamaika-Koalition passt. Drei Jahre nach Regierungsantritt ist die politische Bilanz fatal: Die CDU konnte ihren politischen Niedergang der Landespolitik über weitere Jahre fortsetzen und das Saarland in ein finanzielles Desaster stürzen. Nun liegt es an der SPD zu entscheiden, ob sie das Angebot der CDU für eine Große Koalition annimmt oder das Gegenteil tut und einen politischen Neuanfang ermöglicht. Die SPD sollte sich nicht selbst erniedrigen, indem sie als Juniorpartner den Fortbestand der CDU-Regierung ermöglicht. Daher sind Neuwahlen der beste Weg, klare politische Mehrheiten und eine weitere rot-rote Regierung zu ermöglichen!