Der Landesvorsitzende der Saar-Linken, Rolf Linsler, warnt die CDU davor, die Aufklärung des Untersuchungsausschusses "Landtagswahlen 2009" zu behindern. Die anonyme Anzeigenkampagne "Ich lasse mich nicht linken" sei eine ähnlich verdeckte Parteienfinanzierung, wie eine entsprechende Initiative für Rüttgers in Nordrhein-Westfalen. Da die CDU die Hauptprofiteurin dieser gegen Linke und SPD gerichteten Diffamierungskampagne gewesen sei, sei es dreist, die Einladung des Unternehmers von Boch in den Untersuchungsausschuss für unzulässig zu erklären. Linsler: "Von Boch hat vor der Landtagswahl im Falle eines Regierungswechsels mit einer Betriebsverlagerung gedroht. Er ließ sich auf zweifelhafte Gespräche ein, in denen vorgeschlagen wurde, Oskar Lafontaine zu bespitzeln. Er muss Farbe bekennen und sagen, welche Partei er mit wie viel Geld unterstützt hat."