DIE LINKE.  Saar 


31. Januar 2019 Landesverband

2.741 Saarländerinnen und Saarländer mehr in Arbeitslosigkeit – Investitionsstrategien der Landesregierung kaum erkennbar

Die Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist für den Berichtsmonat Januar 2019 eine offizielle Arbeitslosigkeit von 32.982 Saarländerinnen und Saarländern aus. Eine Verschlechterung von 2.741 Menschen in Arbeitslosigkeit zum Berichtsmonat Dezember 2018. Und auch in der aktuellen ‚offiziellen‘ Arbeitslosenstatistik wurden u.a. alle Arbeitslosen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, in Bildungsmaßnahmen rausgerechnet. Durch Definitionsspielchen wurde die offizielle Arbeitslosenzahl um rund 15.000 Saarländer beschönigt. Dass der Zahl der Arbeitslosen eine verschwindend geringe Bestandszahl an gemeldeten Arbeitsplätzen gegenübersteht, ist ebenso trauriger Standard.

„47.973 Saarländer in Arbeitslosigkeit, mehr noch in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Die Beschönigungen helfen niemandem. Was das Saarland braucht sind mehr und sichere Arbeitsplätze. Die Verschiebung in Maßnahme, das Rausrechnen um eine niedrigere Zahl vermelden zu können, hilft den Menschen nichts.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Und es kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass zusätzlich aktuell viele Arbeitsstellen bedroht sind. Bei Ford Saarlouis und den Zulieferern, bei Eberspächer Neunkirchen usw. – eine Liste, die gerade in den letzten Wochen und Monaten immer weiterwächst. Und Rahmenbedingungen durch die Politik, die dringend benötigte Neuansiedlungen und neue Arbeitsstellen schaffen könnten, sind ebenso rar, wie echte Leitinvestitionen und -pläne der Landesregierung. Das muss sich endlich ändern.“

 

Quelle: http://www.dielinke-saar.de/nc/politik/presse/detail/artikel/2741-saarlaenderinnen-und-saarlaender-mehr-in-arbeitslosigkeit-investitionsstrategien-der-lande/