Zurück zur Startseite
16. November 2015 Ortsverband

Ortsverband Wadgassen: Und die Zeche sollen wieder die Arbeitnehmer*innen zahlen

Der dänische Konzern FLSmidth wird wortbrüchig bzgl. den Arbeitsplatzgarantien. Wieder werden wirtschaftliche Schwierigkeiten und stark rückläufige Auftragseingänge angeführt. Rücklagen für Durststrecken, die nun wirklich absehbar waren, wurden wohl auf Grund der häufigen Geschäftsführerwechsel und der zahlreichen Umstrukturierungen keine gebildet. Von 240 Mitarbeiter*innen sollen so knapp 100 gehen. „Das Ganze ist ein wirtschaftliches Armutszeugnis allererster Güte des dänischen Konzerns und eine Katastrophe für die Beschäftigten. Die IG Metall um den Betriebsratsvorsitzenden Rainer Riegler-Nilles versucht aktuell die schlimmsten Auswirkungen dieser wirtschaftlichen Fehlplanungskatastrophe die Spitze zu nehmen. Doch hier muss auch die Politik tätig werden und an Lösungen für die Arbeitnehmer*innen mitarbeiten! Hier geht es in erster Linie um die Beschäftigten und deren Familien.

DIE LINKE im Gemeindeverband Wadgassen positioniert sich klar auf Seiten der IG Metall. Thomas Lutze (MdB, DIE LINKE.), Mitglied des Wirtschaftsausschusses, hat schon zugesichert ebenfalls die Aufnahme von Gesprächen mit dem Betriebsrat zeitnah zu suchen und flankierend zu helfen wo und wie er nur kann. „FLSmidth ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Großgemeinde Wadgassen, doch an erster Stelle stehen und zählen die menschlichen Schicksale, die durch dieses Missmanagement bedroht werden.“ so der Gemeindeverbandsvorsitzende Neumann.